Gestatten: Die Neuen

September 19, 2008

Vor etwas über drei Wochen gab es Zuzug in der WG.
Seitdem gibt es Tag und Nacht fröhliches Quieken und Rascheln und ich kann das Heranwachsen eines Tierchens in Rekordzeit beobachten. (Innerhalb von 14 Tagen haben sie ihr Gewicht gut verdreifacht.)
Tiggys Meerschweinchen Caspar von den Nordseeschnuten (der wie ein aufgeplatzter Flusen aussieht) und seine (absolut nicht adlige) Gespielin Molly sind eingezogen.
Jetzt ist Aktion im Wohnzimmer.
Die Neuen

Die Neuen: Caspar und Molly

Wochenendpläne

Mai 22, 2008

Ich könnte wieder an mehreren Orten zugleich sein.

Im Moment liebäugle ich noch etwas mit einer Runde in Bremen. Das wäre am Samstag wieder. Leider habe ich in Hamburg noch niemanden erreicht.
Hannover habe ich auch die Möglichkeit. Inzwischen habe ich mich fest für Janine als Ersatz entschieden. Aber ich habe wenig Lust auf die weite Fahrt. Außerdem hatte ich diesem Monat sogar schon zwei schöne Abende mit Vic. Im Moment reicht es mir sogar ein bisschen. – Vielleicht ist meine Erkältung, die ich gerade so halb verschleppe, doch schlimmer als ich dachte.

Vermutlich werde ich das Wochenende endlich mal vor den Büchern verbringen. Muss Lenore unbedingt fertig bekommen und wenn ich für Shrek endlich einen Anfang kriege, wäre das toll. Außerdem würde ich endlich gern wieder mal eine Runde ausreiten. Seit Summer auf der Weide ist, hatte ich noch nicht wieder Zeit und Muße.
Stargate läuft wieder gut an. Ich bin zufrieden, wenngleich mir ein oder zwei Dinge noch nicht so gut gefallen. Aber der Elan ist da und hier in der WG gerade ganz besonders groß.

Kein Ende in Sicht

März 20, 2008

Der Behördenzirkus spielt mal wieder zur Gala auf.

Lenny läuft noch immer seinen Papieren hinterher. Ohne Papiere kein Mietvertrag. Es ist unglaublich. Jetzt fiel dem A-Amt ein, dass sie noch irgendein Formular brauchen, an das sie vor zwei Tagen nicht gedacht habe. Vielleicht haben sie es gestern auch neu erfunden.
In nicht ganz zwei Wochen wollen wir umziehen und noch immer haben wir den Mietvertrag nicht unterschreiben können. Zum Glück ist die Vermietungsgesellschaft sehr freundlich und versteht die Probleme.

Nächstes Thema ist noch immer die Einrichtung.

Die Küche ist noch immer nicht so ganz fest. Erst mal provisorisch oder doch gleich der Komplettsatz für knapp 500 Euro? Was kostet eine gebrauchte Küche?
Kommt man über Einzelteile besser? Ist ein Herd für 50 Euro brauchbar oder Schrott? Passt das alles, was braucht man für den Anfang?

Lampen, ja, Lampen ist das Mädchenthema.

Ich bin jetzt eine Woche außer Landes und muss Tiggy und Lenny allein machen lassen. Zeno ist über Ostern auch weg. Ich mag ihn, aber das ist gut, das bringt die Probleme des Praxisfremden etwas aus dem Weg. Er hat schon recht, Provisorien bergen die Gefahr, dass man sich an sie gewöhnt. Aber irgendwo muss, alles geht nun einmal nicht.
Das ist nicht mehr Mamas Wohnhöhle. Ich glaube, für ihn wird das am Schwersten, er ist derjenige, der bisher noch nicht ganz flügge ist, während die anderen schon eine Weile mehr oder minder ohne elterlichen Schutz und Luxusservice auskommen.

Heute Abend ist erneut Kriegsrat. Mal wieder rechnen.

Wie alles begann…

März 13, 2008

Es ist jetzt beinahe fünf Jahre her.

August 2003 war es. Jener Jahrhundertsommer, den man schon im dritten Jahr des neuen Jahrhunderts so nannte.
Xavi befand sich damals in einem Ferienlager. Genauer gesagt im Sommerlager der SG-RPGs, zusammen mit 15 anderen Chaoten. 11 Tage am Stück Rollenspieler ohne Bezug zur Normalität, schlimmer: Gater unter sich.
Am letzten Abend dieser elf Tage Wahnsinn feierten wir eine Hochzeit und ließen den Abend, das Lager und den Sommer am Lagerfeuer ausklingen.
Und dort wurde eine Idee zwischen mir und Tiggy geboren: Wir gründen eine WG, damit wir für immer alle so zusammen bleiben können.

Schnapsidee. Selbstverständlich.

Sommer 2005
Nach erfolgreich absolviertem Abitur meinerseits fand das zweite Sommer- und nun schon fünfte Gaterlager statt. In kleinster bis dahin dagewesener Ausführung. Damals neu und frisch dabei: Delenn.
Tiggy konnte nur ein paar Tage, sie hatte zum damaligen Zeitpunkt recht frisch einen Freund, der wohl zwischen Wehrdienst und Ausbildungsbeginn stand.
Aber es waren wieder ein paar wunderbare Tage. Delenn wurde schon am ersten Abend von uns adoptiert.

Ostern 2006
Inzwischen hat Xavi ihr Abitur bestanden, die Gruppe hat sich zum insgesamt 7. Gaterferienlager getroffen. Mit dabei nachdem er im letzten Sommerlager dazu stieß Delenn und neu Tiggys Freund Zenotaph.
Und Xavi erzählt munter, dass sie sich in verschiedenen Städten mit Gatern bewirbt, um dort weiter zur Schule zu gehen. Tiggy und Zeno meinen munter, sie solle es doch in Oldenburg versuchen, man könne dann eine WG gründen.

Oktober 2006
Xavi zieht in Oldenburg ein, beginnt dort die Schule und fühlt sich zunehmend wohler.

Januar 2007
Delenn, langsam immer öfter Lenny genannt, wird Dauergast in Oldenburg.

Juli 2007
Lenny zieht nach Oldenburg.

Januar 2008
Man entscheidet sich, dass ein Zusammeziehen langsam sinnvoll wird, Lenny wohnt sowieso inoffiziell bei Xavi. Tiggy und Zeno sind begeistert. Die Mädchen erinnern sich an ihre Träumerei vom Sommerlager. Es rückt in greifbare Nähe.

Februar 2008
Nach etwas Ärger in der WG wird klar, dass ein Auszug notwendig ist. Wir begeben uns auf Wohnungssuche.

März 2008
Wir haben eine Wohnung gefunden. Eine schöne Wohnung, die unseren Ansprüchen gerecht wird. Nur keine Küche, dafür Boni wie ein riesiges Wohnzimmer, ein winziges Stübchen für die Mädels, einen Balkon für die Jungs (zum Grillen) und die Schildkröte und außerdem eine Erlaubnis für Tierhaltung.

13. März 2008
Wir haben eine Küche gefunden. Leider ohne Geräte, aber hübsch blau und ordentlich und zu einem akzeptablen Preis.
PS: Und Xavi hat tatsächlich im gleichen Laden den Vampire Dark Ages Roman „Lasombra“ für 50 Cent ausgegraben!