Kein Ende in Sicht

März 20, 2008

Der Behördenzirkus spielt mal wieder zur Gala auf.

Lenny läuft noch immer seinen Papieren hinterher. Ohne Papiere kein Mietvertrag. Es ist unglaublich. Jetzt fiel dem A-Amt ein, dass sie noch irgendein Formular brauchen, an das sie vor zwei Tagen nicht gedacht habe. Vielleicht haben sie es gestern auch neu erfunden.
In nicht ganz zwei Wochen wollen wir umziehen und noch immer haben wir den Mietvertrag nicht unterschreiben können. Zum Glück ist die Vermietungsgesellschaft sehr freundlich und versteht die Probleme.

Nächstes Thema ist noch immer die Einrichtung.

Die Küche ist noch immer nicht so ganz fest. Erst mal provisorisch oder doch gleich der Komplettsatz für knapp 500 Euro? Was kostet eine gebrauchte Küche?
Kommt man über Einzelteile besser? Ist ein Herd für 50 Euro brauchbar oder Schrott? Passt das alles, was braucht man für den Anfang?

Lampen, ja, Lampen ist das Mädchenthema.

Ich bin jetzt eine Woche außer Landes und muss Tiggy und Lenny allein machen lassen. Zeno ist über Ostern auch weg. Ich mag ihn, aber das ist gut, das bringt die Probleme des Praxisfremden etwas aus dem Weg. Er hat schon recht, Provisorien bergen die Gefahr, dass man sich an sie gewöhnt. Aber irgendwo muss, alles geht nun einmal nicht.
Das ist nicht mehr Mamas Wohnhöhle. Ich glaube, für ihn wird das am Schwersten, er ist derjenige, der bisher noch nicht ganz flügge ist, während die anderen schon eine Weile mehr oder minder ohne elterlichen Schutz und Luxusservice auskommen.

Heute Abend ist erneut Kriegsrat. Mal wieder rechnen.

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