Schlechter Morgen
Oktober 22, 2009
Habe schlecht und vor allem vermutlich zu wenig geschlafen.
Und bin deprimiert.
Aber ich bin aufgestanden und habe mich angezogen. Jetzt muss ich los.
Ich habe keinen Elan dazu.
Mal wieder Nackenschmerzen.
Dinge mit Füßchen und Krokodile
Oktober 21, 2009
Das neue Semester hat angefangen und ich habe dreisterweise meine Ferien verlängert und die Basissitzungen geschwänzt. Mir ist es einfach zu peinlich mit den Ersties herumzusitzen und zugeben zu müssen, dass ich im 7. Semester bin und den ganzen Mist noch immer nicht abgeschlossen habe.
Fühlt sich nicht gut an, soweit zurück zu sein.
Aber mehr schaffen?
Keine Ahnung, da ist die Arbeit, da ist der Wunsch nach Ruhe. Ordnung.
Ich müsste aufräumen. Immer muss ich irgendwas aufräumen:
Mein Bett, dass vor Büchern, Stofftieren, Taschentüchern und Klamotten für die ich zum Wurf zum Wäschekorb neben dem Bett (2 Meter tiefer) zu müde war, überquillt.
Meinen Schreibtisch, auf dem sich Magnesiumtabletten neben Johanniskrautpillen (ja, ich bin ein Idiot, ich hab schon Sonnenallergie, aber das Zeug hilft mir wenigstens im Kopf nicht ständig zu plärren, wenn ich etwas mehr Stress habe), Papieren, Würfeln, Tintenfläschchen, Knetbällchen (für die Finger), Disketten und unzähligen Papieren und Notizen stapeln.
Den Fußboden,
die Couch,
die Regale,
das Fensterbrett… wieso eigentlich das Fensterbrett, das Mistding habe ich letzte Woche leer geräumt und das Fenster geputzt.
Vermutlich haben alle meine Sachen kleine, unsichtbare Füße und sie klettern, während ich Löcher in die Luft starre, selbst ins Sichtfeld, weil ich mich mit ihnen beschäftigen soll. Böse, kleine Dinge mit unsichtbaren Füßchen.
Aber: ich hatte ein sehr schönes Wochenende.
Einen angenehmen Vampireabend (sieht man von einer mich sehr störenden Bierfahne ab) und ein gutes Wochenende. Und ich war sogar mal hinterher noch voller Energie und habe die Rückfahrt nicht verpennt… na ja, es saß ein ausgestopftes Krokodil auf der Rückbank und ich hatte Angst, es könnte mich im Schlaf anfallen.
Durchhängen
September 5, 2009
Ich bin froh, mir dieses Massagebuch besorgt zu haben.
Ich habe das für den Nacken ausprobiert, weil der mir seit fast einer Woche ziemliche Probleme bereitet. Nach einigem Nachforschen im Internet habe ich herausgefunden, dass Kopfschmerzen und Übelkeit ebenfalls von daher kommen. Also Stress.
Ist kaum ein Wunder, mein Magen rebelliert sowieso schon seit 14 Tagen. Ich finde es echt heftig. 3 x die Woche nach Emden, um dort die Schule im Praktikum zu erleben. Mal davon abgesehen, dass keiner eine Ahnung zu haben scheint, was ich da eigentlich soll. Es schaut kaum einer hin. Betreuung finde ich nicht sehr gut. Meinen Fächer können sie nicht abdecken, ich kann eigentlich machen, was ich will. Das ist frustrierend, weil es so überflüssig erscheint.
Zusätzlich die Arbeit, die ziemlich stresst und schlaucht. Zu wenig Leute, zu viel Theater und miese Bezahlung.
Dann kommen natürlich noch meine ewigen Schreibschwierigkeiten dazu, sodass ich noch immer an irgendwelchen Hausarbeiten hänge und kein Licht am Ende sehe.
Und dieses Theater geht noch immer drei Wochen mindestens.
Ich bin ziemlich kaputt.
Praktikum
August 24, 2009
Heute beginnt mein Schulpraktikum.
Ich habe dummerweise keine Rückmeldung erhalten, ob ich wirklich heute erscheinen soll.
Und ich bin nervös. Glaube, das war ich bei den anderen nicht so sehr.
Aber ich habe das Gefühl, dass ich bei allen anderen auch besser informiert war, was auf mich zukommt.
Aus der „Landfrauenküche“ (3sat)
August 13, 2009
Schüsselpastete für 4 Personen:
200g Krawättli (Teigwaren), Salzwasser, 30g Butter, 30g Mehl, 1/2l Bouillon, Salz, Pfeffer, Basilikum, 1dl Rahm, 1 kleine Zwiebel gehackt, 100g Erbsen, 100g Karotten in Scheiben, 300g Pouletgeschnetzeltes, 250g Kuchenteig, 1 Eigelb.
Zubereitung:
1. Die Teigwaren knapp weich kochen und abtropfen lassen.
2.Das geschnetzelte Pouletfleisch anbraten und würzen.
3. Aus Butter, Mehl und Bouillon eine weisse Sauce zubereiten, würzen und mit dem Rahm verfeinern.
4. Pouletfleisch, Erbsen, Karotten und Zwiebel mit der Sauce vermischen.
5. Eine feuerfeste Form ausbuttern.
6. Teigwaren, 3 Schichten und Saucenmischung 2 Schichten in die Form füllen.
7. Aus dem Kuchenteig einen Deckel auswallen, über die Form legen, den Rand gut andrücken und das Ganze mit Eigelb bestreichen, evt mit Teigresten verzieren.
8. In der Mitte des Deckels ein Loch ausschneiden, damit der Dampf entweichen kann.
9. Bei 180°C 30-40 Minuten backen. Dazu passt grüner Salat.
Die Schüsselpastete lässt sich sehr gut vorbereiten und ist ein Gericht, dass kinder sehr gerne mögen. Die Menge lässt sich beliebig vervielfachen, Vorsicht beim Teig, Menge der Formgrösse anpassen und bei grossen Mengen die Backzeit verlängern, ebenfalls Backzeit anpassen, wenn Sie die Pastete am Tag vorher zubereiten und dann im Kühlschrank aufbewahrt haben. Guten Appetit.
- Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber das klingt lecker. -
Und was macht die Liebe?
Juni 30, 2009
>>Mich Liebe lehren? Daß ich nicht lache!
Ich bin der Liebe Hauptdozent!
Gäb’s einen Gott der Liebe, müßte er
Sehr froh sein, wenn er meine Bücher kennt.<<
Und was macht die Liebe?
Juni 29, 2009
Liebe in den nächsten Tagen
Der Magier
Eine besondere Karte: Sie steht für Durchsetzungsvermögen, Ausdauer und Power, die Möglichkeit, in kurzer Zeit viel Energien freizusetzen und weiter aufrecht zu erhalten. Kein Strohfeuer-Effekt! Allerdings nutzt der Mager seine Fähigkeiten manchmal, um andere auszutricksen oder sehr feingesponnen zu veralbern. Nutzen Sie Ihre Fähigkeiten stattdessen, um Aufgaben des Lebens zu lösen und vergeuden Sie diese nicht durch persönliche Vorteilsnahme! Lernen Sie ständig Neues!
Tendenz der Liebe im kommenden Monat
Acht Kelche (verkehrt herum)
Interesse an der materiellen Welt und Erfolgswilligkeit tauchen auf oder kehren zurück. Glück und Liebe werden möglich.
Tendenz der Liebe im kommenden Vierteljahr
Der Narr (verkehrt herum)
Diese Karte steht für Torheiten aller Art, Taktlosigkeit, Unvorsichtigkeit und Unüberlegtheit. Sie haben hier die Eigenschaft, zielsicher falsche Entscheidungen zu treffen. „Vor dem Mundeinschalten bitte Hirn einschalten“! Der aufkommende Gedanke, dass andere Sie „so nehmen müssen, wie Sie sind“, steht hier für Unreife, Plumpheit und Verbohrtheit. – Vielleicht nehmen Sie sich auch manchmal das Recht, „geradeheraus“ zu sein, sprechen es aber anderen – Ihnen gegenüber – ab.
Und was macht die Liebe?
Juni 28, 2009
Heute ist sie…
ein großes Geheimnis,
das überhaupt niemanden was angeht.
Und was macht die Liebe? – Vom Leben auf der Bühne
Juni 27, 2009
Aufgrund einer häufig gestellten Frage, weihe ich heute eine neue Kategorie ein.
Zukünftig kann man sich hier über den Stand der Dinge informieren.
Viel bequemer als täglich ins Theater zu rennen, nicht wahr?
Ich denke darüber nach, einen Newsletter dazu einzurichten. Interessenten mögen sich bitte per Kommentar melden.
Aktueller Stand der Dinge: Stundenlanges Anschweigen am Telefon seit zwei Tagen.
Kein(e) Köttbullar
Mai 2, 2009
Der Name ist Programm… und kommt daher, dass ich tierisch Lust auf Köttbullar hatte… aber nicht auf Hackfleisch und nicht auf Pilze und nicht auf Kartoffeln…
Ich habe Wiener in dünne Scheiben geschnitten. Nur so drei Millimeter breit.
Dazu habe ich von Frühlingszwiebeln den festeren, weißen Teil in Scheiben geschnitten.
Die Wiener wurden in Butter angebraten. Dann kamen die Zwiebeln hinzu. Die brauchen nur ganz kurz. Darüber habe ich Mehl gestäubt und es etwas anschwitzen lassen. Es muss noch hell bleiben, schließlich soll es ja helle Soße geben.
Mit Milch wurde das ganze abgelöscht und mit etwas Brühpulver gewürzt. Dazu kam das Würstchenwasser. (Ja, Tig, ich habe es mal nicht getrunken. Jedenfalls nicht alles.)
Schön einkochen lassen, eventuell mehr Milch oder etwas Mehl zum Andicken dazu.
Ich habe Toastbrot dazu getitscht.